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Nordkirche

Am 7.01.2012 wurde durch Synodenbeschluss die Nordkirche aus der pommerschen,  mecklenburgischen und nordelbischen gegründet.


 

dpa berichtet:

Nordkirche startet Pfingsten - Historische Fusion

Rostock (dpa) - Der historische Zusammenschluss zur neuen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland ist perfekt: Die Mitglieder der Synoden aus Nordelbien, Mecklenburg und Pommern stimmten am Wochenende in Rostock für die Fusion. Damit vereinigen sich zum ersten Mal Kirchen in Ost- und Westdeutschland. An der Spitze der fünftgrößten evangelischen Landeskirche Deutschlands stehen zunächst die vier bisherigen Bischöfe.

 

Offiziell startet die Nordkirche, die dann 2,3 Millionen Mitglieder hat, am Pfingstsonntag mit einem Gründungsfest in Ratzeburg. Im Herbst wird eine neue Kirchenleitung gewählt, 2013 ein gemeinsamer Landesbischof oder eine Landesbischöfin. Bischofssitz wird Schwerin, Kiel der Standort des Landeskirchenamts. Die erste gemeinsame Großveranstaltung der Nordkirche ist der Evangelische Kirchentag im Mai 2013 in Hamburg.

Bei der Abstimmung am Sonnabend votierten 227 von 255 Synodalen für die Fusion; damit wurde die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses standen die Kirchenparlamentarier spontan auf und sangen «Großer Gott, wir loben Dich.»

Mecklenburgs Bischof Andreas von Maltzahn erklärte, der Rahmen für die neue Kirche sei gesteckt, aber das Ziel noch nicht erreicht: «Was die gemeinsame Kirche sein wird, ob nur Institution oder auch Bewegung, entscheidet sich glücklicherweise nicht an Paragrafen und Artikeln. Entscheidend ist unsere Beziehung zu Gott.»

Die bisherigen vier Bischöfe von Nordelbien, Mecklenburg und Pommern bleiben zunächst im Amt. Das beschloss die Synode in der Nacht zum Sonntag. Ein erster Anlauf für die Überleitung der vier in die neue Kirche war zunächst überraschend gescheitert.

Die Bischöfe in Mecklenburg und Pommern, von Maltzahn und Hans-Jürgen Abromeit, behalten nun längstens bis zum Ende der Amtsperiode der ersten Kirchenleitung ihr Amt, also voraussichtlich 2019. Die Verträge der beiden nordelbischen Bischöfe Gerhard Ulrich und Kirsten Fehrs (Sprengel Hamburg und Lübeck) laufen bis 2018 beziehungsweise 2021.

 

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Johannes Bugenhagen - Doktor Pommeranus -, Luthers Mann für den Norden, war prägend für die Geschichte der Evangelischen Kirchen in Pommern und Hamburg

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In der Bugenhagenkirche in Stettin wurde der Wegmaster getauft.  In Zingst in Vorpommern und in Finkenwalde bei Stettin wirkte Dietrich Bonhoeffer . Von  Cammin in Hinterpommern gingen über Jahrhunderte wichtige Impulse für die Kirche aus.  

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In Grevesmühlen in Mecklenburg wirkte Propst Otto Münster - hier fand der Webmaster seinen Weg zur Kirche    

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In Schwerin begegnete der Webmaster dem Landesjugendpaster Friedrich Franz Wellingerhof und erlebte die  Junge Gemeinde in Mecklenburg          

        In Hamburg in Wicherns Brunnenstube der Inneren Mission, im Rauhen Haus , wurde der Webmaster 1954 Diakonenschüler         

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Johann Hinrich Wichern

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  Start der Diakonenausbildung im Rauhen Haus 1954

 Diakonenunterricht um 1955 im Rauhen Haus

 

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Diakonenschüler am Tage des staatlich anerkannten Wohlfahrtspflegerexamens

In Hamburg wirkte der Webmaster zunächst in den  1970er Jahren in der Evangelisch Lutherischen  Kirche im Hamburger Staate, später bis 1997 in der Nordelbischen Kirche als Seemannsdiakon -  Himmelslotse - bei der Deutschen Seemannsmission in Hamburg R.V.    

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Die Freude über den künftigen gemeinsamen Weg der Kirchen im Norden ist beim Webmaster besonders intensiv.

Für den offiziellen Start der neuen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) am Pfingstsonntag (27. Mai 2012) ist unter dem Motto “Wir setzen Segel”ein großes Gründungsfest in Ratzeburg geplant. Dazu werden mehrere Tausend evangelische Christen aus Nordelbien, Mecklenburg und Pommern erwartet. Der Gottesdienst im Ratzeburger Dom, mit dem der Tag um 10 Uhr beginnt,wird von der ARD bundesweit und per Großleinwand auf den Vorplatz des Rathauses übertragen.

Im Anschluss daran wird in Ratzeburg einen ganzen Tag lang ein Fest der Begegnung zwischen Menschen aus den Gemeinden, den Kirchenkreisen und Diensten und Werken der bisherigen drei Landeskirchen gefeiert werden. So ist für 12 Uhr eine „Ratzeburger Mahlzeit“ mit regionalen Speisen geplant, die Kirchenkreise und die Dienste und Werke werden sich in 20 Pagodenzelten vorstellen und mit anregenden Aktionen zum Mitmachen und zum Gespräch einladen. Parallel dazu wird es in der Petrikirche ein Kinderzentrum und auf dem Marktplatz ein Jugendzentrum geben, ein Open Air-Konzert am Abend rundet den Tag ab. Für das Gründungsfest wird die Ratzeburger Innenstadt den gesamten Tag über autofrei sein.

Die Wahl des Ortes Ratzeburg ist symbolträchtig: Der Ratzeburger Dom ist aus historischen Gründen Teil der mecklenburgischen Landeskirche, obwohl die Stadtkirchen Ratzeburgs zur Nordelbischen Kirchezählen. Bis zur Wende 1989 wurde der Dom von Nordelbien verwaltet.

Die erste gemeinsame Großveranstaltung, bei der sich die neugegründete Nordkirche präsentiert, wird der Evangelische Kirchentag im Mai 2013 in Hamburg sein.

 

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Zum Ratzeburger Dom hatte der Webmaster immer schon ein intensives Verhätnis, weil er ein Teil Mecklenburgs war, obwohl im Westen gelegen.


 


Diese wesite existiert seit 8.01.2012  - last update - Letzte Änderung 06.07.2018 20:25:57